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Kollegiatinnen und Kollegiaten in der ersten Phase

Die folgenden Doktorandinnen und Doktoranden waren und sind seit Beginn der ersten Förderphase Teil des Forschungskollegs und nutzen die Möglichkeit zur inter- und transdiziplinären Forschung im Bereich kommunaler Online-Partizipation (ein Klick auf den Namen zeigt Details zur jeweiligen Person):

Katharina Esau
Kommunikationswiss.
HHU

 

Deliberation, emotionale Kommunikation und Meinungsdynamik in Online Diskussionen

Mit Blick auf das Design, die Qualität und Ergebnisse von onlinebasierter Deliberation zwischen Bürgerinnen und Bürgern stellt sich die Frage, wie Kommunikationsprozesse beschaffen sein müssen, um Ergebnisse wie etwa Gemeinwohlorientierung, Konsens und Wissenszuwachs zu fördern. Im Rahmen des Dissertationsprojekts wird ein Deliberationsmodell entwickelt, in dem neben der Argumentation, auch emotionale Elemente der Kommunikation theoretisch eingeordnet und diskutiert werden. Dabei werden Funktionen von Argumentation, Emotionsausdruck, persönlicher Narration und Humor für Reziprozität, Reflexivität und Empathie aus der politischen Theorie und Psychologie herausgearbeitet, auf Meinungsbildung in der Online-Deliberation angewendet und empirisch unter Verwendung der Methode der (relationalen) Inhaltsanalyse untersucht.

Im Rahmen des NRW-Forschungskollegs Online-Partizipation erfolgt eine interdisziplinäre Zusammenarbeit insbesondere mit Matthias Liebeck (Informatik), um Erfahrungen und Vorteile unterschiedlicher fachlicher Herangehensweisen bei der Analyse von Argumentationsstrukturen und Emotionsäußerungen auszutauschen und nutzbar zu machen. Dabei werden u.a. bestehende Methoden für den Bereich Online-Partizipation angepasst, es sollen aber auch neue Modelle und Techniken für den Einsatz in der Praxis entworfen werden.

Poster des Dissertationsprojektes


Katharina Esau studierte Sozialwissenschaften mit Abschluss Bachelor of Arts und Politische Kommunikation (Medien- und Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft) mit Abschluss Master of Arts an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. In ihrer Masterarbeit beschäftigte sie sich mit individualisierten Wahlkampfstrategien von Direktkandidaten im Internet. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Online-Partizipation, öffentliche Meinungsbildung und (politische) Online-Kommunikation. Im Forschungskolleg gilt ihr Interesse vor allem der Deliberation und Partizipation. Katharina Esau promoviert am Lehrstuhl für Kommunikations- und Medienwissenschaft III der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und wird betreut von
Prof. Christiane Eilders.


Veröffentlichungen & Vorträge (Auswahl):

Daniel Neugebauer
Informatik
HHU

 

Formale Modelle zur Abbildung von Prozessen in der Online-Partizipation

Die zentrale Forschungsfrage lautet:
Wie können bestehende formale Modelle aus der theoretischen Informatik verwendet oder erweitert werden, um Prozesse der Online-Partizipation angemessen zu beschreiben, und was sind die Eigenschaften solcher Modelle?

Es gibt in der Schnittstelle zwischen Informatik, Mikroökonomie und Sozialwahltheorie bereits viele formale Modelle, die die Interaktion von Individuen bei Prozessen wie Wahlen, Urteilsfindung, Aufteilung von Ressourcen oder Argumentation untersuchen. Dabei werden Qualitätskriterien festgelegt, also Maßstäbe dafür, wann ein Prozess oder ein Ergebnis „gut“ ist, und es wird untersucht, inwiefern diese Kriterien technisch erreichbar sind. Das Ziel dieser Promotion ist es, bestehende Modelle gezielt zu verfeinern, um möglichst viele Eigenschaften von realen Partizipationsprozessen abbilden zu können. Zum Beispiel sollen Modelle entwickelt werden, die dynamische Szenarien oder Szenarien mit Unsicherheit bzw. unvollständigem Wissen ausdrücken können. Die Arbeit ist dabei vorwiegend nicht empirisch, sondern axiomatisch. Zu den verwendeten Methoden gehören mathematische Modellbildung, Algorithmenentwurf und Beweisführung, seltener Programmierung.

Poster des Dissertationsprojektes (Workshop vom 17. Juni 2016)


Daniel Neugebauer studierte von 2009 bis 2014 Informatik mit Abschluss Master of Science an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. In seiner Masterarbeit behandelte er Methoden für die faire Aufteilung heterogener, teilbarer Ressourcen unter konkurrierenden Agenten, mit Fokus auf unvollständigen Aufteilungen. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich Spieltheorie und Computational Social Choice, mit dem Themenschwerpunkt formale Argumentation. Im Rahmen des Forschungskollegs möchte er Argumentationsmodelle untersuchen, die sich eignen, die Argumentationsstruktur in online-Argumentationen sowohl zu beschreiben als auch zu führen. Daniel Neugebauer promoviert in der Arbeitsgruppe für Kryptologie und Komplexitätstheorie der Heinrich-Heine-Universität und wird von
Prof. Dr. Jörg Rothe betreut.


Veröffentlichungen & Vorträge (Auswahl):

Hilmar Schadrack
Informatik
HHU

 

Online-Partizipation Mithilfe Mathematischer Prinzipien: Abstrakte Modellbildung und Analyse

Die zentrale Forschungsfrage lautet:
Wie lässt sich Online-Partizipation formal/mathematisch modellieren?

In der Schnittstelle zwischen Informatik, Mathematik und Sozialwissenschaften gibt es das interdisziplinäre Forschungsgebiet der Computational Social Choice, in dessen Rahmen man versucht, Wahlen, Urteilsfindung, faire Aufteilung von Gütern, Diskussionen und vieles mehr zu formalisieren, und die resultierenden formalen Modelle mit Methoden der Informatik untersucht. Eine übliche Vorgehensweise ist es, ein aussagekräftiges mathematisches Modell zu finden, welches einfach genug ist, um mathematisch handbar zu sein, aber mächtig genug, um die realen Prozesse abzubilden. Dazu wird unter anderem definiert, was das Ergebnis und die Qualitätskriterien eines solchen Prozesses sein können. Durch die Notwendigkeit eines hohen Maßes an Unsicherheiten und Dynamiken in vielen Variablen bildet Online-Partizipation ein noch nicht hinreichend untersuchtes Teilgebiet. Um die zentralen Forschungsfragen zu lösen, werden wir also unter anderem die folgenden Fragestellungen angehen:

  • Was sind die wichtigsten Eckpfeiler von Diskussionen im Rahmen von Online-Partizipation und wie lassen sich diese Rahmenbedingungen mathematisch formalisieren?
  • Welche Modelle gibt es bereits und inwiefern sind diese geeignet?
  • Welche Probleme/Kritiken tauchen auf und wie lassen sich diese zufriedenstellend lösen?
  • Wie lassen sich Eigenschaften für die neuen Modelle/Modellerweiterungen definieren und welche werden unter welchen Bedingungen erfüllt?

Poster des Dissertationsprojektes (Workshop vom 17. Juni 2016)


Hilmar Schadrack hat Informatik (Master) und Mathematik (Bachelor) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf studiert. In seinen Abschlussarbeiten beschäftigte er sich unter anderem mit Spieltheorie und auch der Frage, wie sich dynamische Wahlen, mit wechselnden Wählern und Kandidaten, modellieren lassen. Im Forschungskolleg gilt sein Interesse vor allem der Deliberation. Hilmar Schadrack promoviert in der Informatik in der Arbeitsgruppe Computational Social Choice bei
Jun.-Prof. Dr. Dorothea Baumeister an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, in enger Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Komplexitätstheorie und Kryptologie von
Prof. Dr. Jörg Rothe.


Veröffentlichungen & Vorträge (Auswahl):

Sabrina Schöttle
Soziologie
HHU

 

Der soziologische Gender Gap in Online-Partizipation

Was hält Bürgerinnen und Bürger von politischer Teilhabe ab? Vor allem durch das Internet ergeben sich zahlreiche neue und innovative Möglichkeiten, wie die Teilhabe an Entscheidungsfindungsprozessen, die für alle Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen zugänglich und greifbar sein sollten. Ziel sollte keine Exklusivität und Ausgrenzung bestimmter sozialer Gruppen sein, die zu sozialer- und zu Geschlechterungleichheit führt, sondern eine idealtypische Beteiligung aller Gesellschaftsmitglieder, an der möglichst viele Individuen; Männer und Frauen gleichermaßen, aus allen gesellschaftlichen Gruppen, Bereichen, Schichten oder Milieus teilhaben. Wird der demografische Querschnitt der Bevölkerung politisch nur unzureichend abgebildet, ist die Legitimität politischer Entscheidungen nicht gegeben, auch mit Blick auf Gender Diversity. Die Wirkung von Stereotypen in den Prozessen politischer Partizipation, die Selbst-Stereotypisierung, kann hierbei als mögliche Erklärung bestehender Geschlechterunterschiede in der Partizipation hinzugezogen werden.
Forschungsfragen lauten dabei:

  1. Wo liegen die Unterschiede in der politischen Online-Partizipation zwischen Männern und Frauen?
  2. Wie ist die Motivation, welche Formen werden bevorzugt genutzt, welche Erfolgs- und Loyalitätsfaktoren gibt es?
  3. Inwiefern wird dadurch soziale Ungleichheit zwischen den Geschlechtern generiert, reproduziert oder aufgehoben? Wie kommen hier (Geschlechter)-Stereotype zum Tragen?

Poster des Dissertationsprojekts


Sabrina Schöttle studierte Politische Wissenschaft und Germanistische Literaturwissenschaft mit dem Abschluss Bachelor of Arts an der RWTH Aachen sowie Sozialwissenschaften (Soziologie und Politikwissenschaft) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit dem Abschluss Master of Arts. Studienbegleitend arbeitete sie am Lehrstuhl für Soziologie II an der HHU, u.a. als studentische Tutorin im Bereich der Methoden der Sozialwissenschaften. In ihrer Masterarbeit beschäftigte sie sich mit dem Wandel der Einstellungen zur Rolle von Mann und Frau in Westdeutschland in den letzten 50 Jahren. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen neben Online-Partizipation die Methoden der Sozialforschung, Ungleichheits- und Vorurteilsforschung sowie Gender Studies und Familiensoziologie. Im Forschungskolleg gilt ihr Interesse vor allem den Bereichen der Partizipation, Evaluation und Geschlechtergerechtigkeit. Sabrina Schöttle promoviert am Lehrstuhl für Soziologie II an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und wird betreut von
Prof. Ulrich Rosar.


Veröffentlichungen & Vorträge (Auswahl):

Malte Steinbach
BWL
HHU

 

Die Institutionalisierung von Online-Partizipation in Kommunalverwaltungen

In seiner Dissertation wird Malte Steinbach aus organisationswissenschaftlicher Perspektive die Implementierung und Institutionalisierung von Online-Partizipation in Kommunalverwaltungen untersuchen. Dies hat seinen Ausgangspunkt darin, dass Verwaltungen als zentrale Akteure in den Kommunen häufig „Geburtsort“ der Beteiligung (online und offline) sind. Außerdem sehen sie sich einer erhöhten Beteiligungserwartung und vielfältigen Möglichkeiten der Kommunikation im sogenannten Social Web gegenüber. Die Kommunalverwaltungen befinden sich derzeit in einem Prozess, in dem sie sich an die neuen Herausforderungen des offenen Verwaltens anpassen. Wie sich in diesem Kontext innerhalb der Verwaltungsorganisationen neue Denk- und Handlungsweisen auf Ebene der Organisation, z. B. in Form von Strategien oder neuen Stellen, und auf Ebene des Individuums, z. B. durch neue Rollen oder Identitäten, herausbilden, wird in der Dissertation genauer untersucht.

Poster des Dissertationsprojektes


Malte Steinbach hat Geographie mit den Nebenfächern Städtebau und VWL an der Universität Bonn studiert. In seiner Masterarbeit hat er das Thema „e-Partizipation auf kommunaler Ebene“ am Beispiel der Stadt Bonn untersucht. Dabei konzentrierte sich seine Arbeit auf die verschiedener Akteursgruppen der Stadtentwicklung, deren Nutzung von e-Partizipationsansätzen und ihre Perspektiven auf e-Partizipation. Im Forschungskolleg gilt sein Interesse vor allem den Akteuren, die Online-Partizipation auf kommunaler Ebene umsetzen. Malte Steinbach promoviert am Lehrstuhl für BWL, insb. Organisation und Personal und wird von
Prof. Stefan Süß betreut.


Veröffentlichungen & Vorträge (Auswahl):

Thomas Weiler
Rechtswissenschaft
HSPV

 

Rechtliche Voraussetzungen für verbindliche kommunale Online-Partizipation in NRW

Thomas Weiler forscht an der Hochschule für Polizei und Verwaltung im Bereich Rechtswissenschaft an den rechtlichen Voraussetzungen für verbindliche kommunale Online-Partizipation in NRW. Ihm geht es um eine Klassifizierung von verbindlichen Beteiligungsformen und die hierbei geltenden (verfassungs)rechtlichen Vorgaben.

Poster des Dissertationsprojektes


Thomas Weiler studierte Jura, Politische Wissenschaft, Neuere Geschichte und Skandinavistik an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken; der Universität Lund, Schweden, und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn. Nach dem 1. Juristischen Staatsexamen mit Schwerpunkt Europarecht arbeitete er als Lehrbeauftragter, v.a. für Model-UN-Simulationen, in Bonn und Greifswald, bevor er das juristische Referendariat, u.a. am Generalkonsulat Atlanta, U.S.A., absolvierte. 1999-2000 war er als ‚visiting fellow‘ am Department of Government an der Harvard University. Nach dem 2. Staatsexamen wurde er 2002 als Rechtsanwalt zugelassen und begann seine Lehrtätigkeit u.a. an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung des Landes NRW mit Schwerpunkt Staats- und Europarecht. Er promoviert bei
Prof. Frank Bätge (HSPV NRW, Köln) und
Prof. Martin Morlok (HHU Düsseldorf) im Bereich Rechtswissenschaft an der HSPV in Köln.


Veröffentlichungen & Vorträge (Auswahl):

Theresa Witt
Rechtswissenschaft
HHU

 

Konsultative Online-Partizipation – Rechtliche Rahmenbedingungen für unverbindliche Bürgerbeteiligung im Internet

Geht man davon aus, konsultative Online-Partizipation diene nur einer unverbindlichen Erhebung des Meinungsstandes der Bürger, könnte man annehmen, rechtliche Rahmenbedingungen seien für solche Verfahren von vorne herein nicht erforderlich. Demgegenüber haben unverbindliche Befragungen oft jedoch tatsächliche Wirkungen, insbesondere politischer Art. Somit stellen sie, wenn auch nicht rechtlich, jedenfalls aber faktisch doch gewisse Verbindlichkeiten her. Ausgehend von dieser These vertritt Frau Witt, dass auch rein konsultative Online-Verfahren zur Bürgerbeteiligung gerade nicht beliebig ausgestaltet sein können. Relevant sind hier einerseits theoretische Aspekte, wie das Spannungsfeld zwischen repräsentativer und direkter Demokratie. Andererseits spielen für ihr Thema aber auch konkrete Fragestellungen mit hoher Praxisrelevanz eine Rolle. Darf beispielsweise ein Mitarbeiter der Verwaltung oder ein Vertreter der Politik sich uneingeschränkt an einer Diskussion beteiligen, ohne seine Funktion kenntlich zu machen? Welche rechtlichen Anforderungen sind an äußere Eingriffe in den Diskussionsverlauf – Stichwort Moderation – zu stellen? Sind Beschränkungen des Teilnehmerkreises zulässig? Gibt es im Vorfeld Informationspflichten gegenüber den Bürgern? Oder die Frage nach den gesetzlichen Spielräumen für den Einsatz von Online-Instrumenten im Rahmen formalisierter Öffentlichkeitsbeteiligung. Ein weites wie spannendes Feld also, in dem Frau Witt mit ihrem Promotionsvorhaben Klarheit und Rechtssicherheit schaffen möchte.

Poster des Dissertationsprojektes


Theresa Witt studierte Rechtswissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Im Mai 2015 hat sie ihr erstes Staatsexamen mit dem Schwerpunkt Internationales und Europäisches Recht abgeschlossen. Während des Studiums arbeitete sie bereits als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Rechtstheorie und Rechtssoziologie an der HHU. Dort hat sie unter anderem an der Entstehung und Aktualisierung juristischer Texte zum Staats- und Verfassungsrecht unterstützend mitgewirkt. Im Forschungskolleg liegt ihr Interesse auf der Frage nach rechtlichen Minimalanforderungen an konsultative Online-Partizipationsverfahren. Darunter sind alle diejenigen Verfahren zur Bürgerbeteiligung zu verstehen, bei denen keine verbindliche Entscheidung hergestellt wird. Ihr Betreuer ist
Prof. Martin Morlok.


Veröffentlichungen & Vorträge (Auswahl):

Alumni

Kathrin Diekmann
BWL
HHU (bis 07/2018)

 

Organisationales Lernen auf Mitarbeiterebene in Verwaltungen des Öffentlichen Dienstes – Empirische Untersuchungen zur Anwendung von Online-Partizipationsverfahren

Kathrin Diekmann hat bis Juni 2018 am Kolleg geforscht. In ihrer Dissertation untersuchte sie aus organisationswissenschaftlicher Perspektive die Implementierung und Anwendung von Online-Partizipationsverfahren (OP) in Kommunalverwaltungen und Hochschulen.

Poster des Dissertationsprojektes


Von 2010 bis 2013 Bachelorstudium im Fach Sozialwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Von 2013 bis 2015 Masterstudium der Sozialwissenschaft mit dem Schwerpunkt Methoden der empirischen Sozialforschung, ebenfalls an der Ruhr-Universität Bochum. Während des Masterstudiums Gründung eines studentischen Initiativprojektes („Studentische Forschungswerkstatt“) zur Vermittlung von Methodenkenntnissen an Studierende der Gesellschaftswissenschaften. Nach Ende des Studiums von November 2015 bis März 2016 als Mitarbeiterin an einer Fachhochschule im Bereich der Projektevaluation tätig. Bis Juni 2018 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Betriebswirtschaftslehre, insb. Organisation und Personal an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf tätig. Kathrin Diekmann wurde von
Prof. Stefan Süß betreut.


Veröffentlichungen & Vorträge (Auswahl):

Franziska Fischer
BWL
HHU (bis 12/2015)

 

Franziska Fischer hat bis Dezember 2015 am Kolleg geforscht. Seit Januar 2016 arbeitet sie bei unserem Netzwerkpartner, der Stadt Wuppertal, in der Stabsstelle Bürgerbeteiligung (
Pressemeldung der Stadt Wuppertal).


Franziska Fischer studierte von 2009 bis 2012 Soziologie und Öffentliches Recht an der Universität Tübingen und von 2012 bis 2014 Verwaltungswissenschaften an der Universität Speyer. Studienbegleitend arbeitete sie unter anderem als wissenschaftliche Hilfskraft am Deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung (FÖV) in Speyer. Dort konnte sie bei der Durchführung und Evaluation von Partizipationsprozessen unterstützend mitwirken. In der Masterarbeit befasste sie sich mit Bürgerbeteiligung bei Reformprozessen der Verwaltung und untersuchte dafür lokale Beteiligungsprozesse im Rahmen der Kommunal- und Verwaltungsreform in Rheinland-Pfalz. Ihr Forschungsinteresse galt der Einrichtung und Durchführung von Online-Partizipation zur Gestaltung von kommunalen und landespolitischen Entscheidungen. Franziska Fischer arbeitete am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Organisation und Personal an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und wurde von Prof. Stefan Süß betreut.

Peter Gladitz
Politikwissenschaft
HSPV (bis 10/2016)

 

Akzeptanz von Online-Partizipationsverfahren in Kommunalverwaltungen

Peter Gladitz hat bis zum Oktober 2016 am Kolleg geforscht. Er widmete sich vor allem den Akteuren aus Politik und Verwaltung und ihrer Perspektive auf Beteiligungsprozesse sowie dem
Monitor Online-Partizipation.


Peter Gladitz studierte Kommunikations- und Politikwissenschaft (B.A.) an der Universität Erfurt sowie Politische Kommunikation (M.A.) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Zwischen den beiden Studienabschnitten arbeitete er ein Jahr lang im Forschungsinstitut der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (Berlin) und im Generalsekretariat des Deutsch-Französischen Jugendwerks (Paris). In seiner Masterarbeit untersuchte er die Darstellung politischer Aushandlungsprozesse im Fernsehen. Mit Fokus auf das Parlament verglich er dazu informations- und unterhaltungsorientierte Formate und ihr Kultivierungspotential. So umfassen seine Forschungsinteressen neben der Online-Kommunikation und -Partizipation auch die Politikvermittlung, insbesondere durch Unterhaltung. Peter Gladitz arbeitete im Bereich Politikwissenschaft bei
Prof. Katrin Möltgen (HSPV) und
Prof. Stefan Marschall (HHU).

Tobias Krauthoff
Informatik
HHU (bis 06/2018)

 

Ein Dialog-basierter Ansatz zur Diskussion bei Online-Partizipation

Forschungsfrage:
Kann ein dialogbasierter Ansatz den Erfolg von Online-Partizipation gegenüber bestehenden Ansätzen signifikant verbessern?

Im Rahmen der Promotion wurde ein neuartiger Prototyp entworfen, der sich als ein dynamischer Wahl-O-Mat versteht. Dabei wird der Benutzer durch eine Diskussion geführt und mit Beiträgen weiterer Teilnehmer konfrontiert. Während des zeitversetzten Dialogs kann der Benutzer jederzeit bestehende Beiträge ergänzen oder auch eigene Argumente hinzufügen. Um Transparenz zu gewährleisten, können alle gesammelten Daten und verwendete Algorithmen eingesehen werden. Bei dem dialaogbasierten Ansatz wird die Komplexität einer Diskussion reduziert und gleichzeitig Skalierbarkeit gewährleistet. Zusätzlich wurde der Prototyp in seiner Doktorarbeit mit bisherigen Ansätzen verglichen und evaluiert.

Poster des Dissertationsprojektes


Tobias Krauthoff studierte von 2009 bis 2014 Informatik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und schloss den Master mit Auszeichnung ab. In seiner Masterarbeit beschäftigte er sich mit Messungsalgorithmen im Mobilfunk für den Bereich der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation. Darüber hinaus erlangte er als Urheber der offiziellen HHU-App Kenntnisse in der Programmierung benutzerfreundlichen Oberflächen von mobiler Software. Im Forschungskolleg galt sein Interesse vor allem der Deliberation und der technischen Umsetzung von Online-Partizipation. Tobias Krauthoff promovierte am Lehrstuhl für Technik sozialer Netzwerke der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und wurde betreut von
Jun.-Prof. Dr. Graffi.


Veröffentlichungen & Vorträge (Auswahl):

Matthias Liebeck
Informatik
HHU (bis 12/2018)

 

Diskussionsanalyse in Online-Partizipationsverfahren

Herrn Liebecks leitende Fragestellung für die Promotion lautete: „Wie können qualitative Auswertungen von Textbeiträgen aus Online-Partizipationsverfahren geeignet durch eine automatisierte Analyse, unter Berücksichtigung der in der Praxis auftretenden Probleme, unterstützt und systematisch evaluiert werden?“ Sein Ziel war die Entwicklung automatisierter Analyseverfahren für die Auswertung von Textbeiträgen aus Online-Partizipationsverfahren unter Einsatz und Weiterentwicklung von Techniken aus dem Bereich Text Mining und des Natural Language Processing. Das weitere Forschungsinteresse von Herrn Liebeck lag in der Identifikation von Argumentationsstrukturen (z.B. Befürwortung oder Ablehnung) aus Textbeiträgen.

Poster des Dissertationsprojektes

Im Rahmen des NRW-Forschungskollegs Online-Partizipation erfolgte eine interdisziplinäre Zusammenarbeit insbesondere mit Katharina Esau (Kommunikations- und Medienwissenschaften), um Erfahrungen und Vorteile unterschiedlicher fachlicher Herangehensweisen bei der Analyse von Argumentationsstrukturen und Emotionsäußerungen auszutauschen und nutzbar zu machen. Dabei wurden u.a. bestehende Methoden für den Bereich Online-Partizipation angepasst, es wurden aber auch neue Modelle und Techniken für den Einsatz in der Praxis entworfen.


Matthias Liebeck hat an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Informatik studiert. In seiner Masterarbeit ‚Automatische Meinungsbildungsanalyse durch Diskussionsverfolgung in Social Media‘ hat er sich mit Verfahren zur automatischen Inhalts- und Tonalitätsanalyse von Benutzerkommentaren eines deutschsprachigen Nachrichtenportals und eines Online-Partizipationsverfahrens beschäftigt. Als Junior Software-Developer hat er bei einem Düsseldorfer Unternehmen mehrjährige Erfahrung im Bereich der Webentwicklung mit ASP.Net / C# sammeln können. Im Forschungskolleg galt sein Interesse vor allem der automatisierten Analyse von Textbeiträgen, die im Rahmen von Online-Partizipationsprozessen erstellt wurden. Matthias Liebeck promovierte im Institut für Informatik am Lehrstuhl für Datenbanken und Informationssysteme der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und wurde von Prof. Stefan Conrad betreut.


Veröffentlichungen & Vorträge (Auswahl):

Nadja Wilker
Politikwissenschaft
HHU (bis 11/2018)

 

Wahrnehmung und Akzeptanz von internetgestützter Bürgerbeteiligung aus Perspektive von Ratsmitgliedern in ihrer Rolle als politische Repräsentanten

Nadja Wilker analysierte in ihrem Dissertationsprojekt die Wahrnehmung und Akzeptanz von internetgestützter Bürgerbeteiligung aus Perspektive von Ratsmitgliedern als repräsentative Entscheidungsträger auf der kommunalen Ebene. Ratsmitglieder sind häufig Adressaten von internetgestützter Bürgerbeteiligung und gleichzeitig ihre „gate keeper“ – sie entscheiden über die Umsetzung der Ergebnisse. Dabei kann internetgestützte Bürgerbeteiligung die Handlungsspielräume der Ratsmitglieder und ihre Beziehung zu den Bürgerinnen und Bürgern verändern. Vor diesem Hintergrund untersuchte Nadja Wilker, ob und wie solche Veränderungen von den Ratsmitgliedern wahrgenommen werden und welchen Einfluss dabei unterschiedliche Repräsentations- und Rollenverständnisse haben. Mithilfe von Dokumentenanalysen und Experteninterviews wurden im Rahmen einer Vorstudie Ausprägungen der Beziehung zwischen Ratsmitgliedern und Bürgern und der Einstellungen zu internetgestützter Bürgerbeteiligung identifiziert, um im Anschluss eine Befragung von Ratsmitgliedern in NRW durchzuführen.

Poster des Dissertationsprojektes


Nadja Wilker hat Kommunikations- und Politikwissenschaft (B.A.) in Münster und Politische Kommunikation (M.A.) in Düsseldorf studiert. In ihrer Masterarbeit analysierte sie partizipations- und repräsentationstheoretische Dimensionen des online-basierten Beteiligungskonzepts einer ‚Liquid Democracy‘. Vor ihrem Masterabschluss 2012 arbeitete Nadja Wilker über ein Jahr lang bei UNICEF Deutschland in der Abteilung Programminformation und Kommunikation in Köln. Seit Ende 2012 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Politikwissenschaft II (Politisches System Deutschlands) an der HHU Düsseldorf und beschäftigt sich dort in Forschung und Lehre mit politischer (Online-)Kommunikation und -Partizipation sowie Repräsentationstheorien. Im Rahmen des Forschungskollegs lag ihr Fokus auf Fragen der Akzeptanz und Legitimität von Beteiligungsprozessen aus Perspektive politischer Akteure. Ihr Betreuer war Prof. Stefan Marschall.


Veröffentlichungen & Vorträge (Auswahl):